Niederalpl im Herbst

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Am Samstag den 20.09.2014 habe ich das angenehme Herbstwetter genützt und bin eine kleine Runde von Wiener Neustadt aus auf das Niederalpl und wieder retour gefahren. Da ich am Nachmittag leider noch einen Termin hatte, mußte ich auf dem Rückweg die S6 und die A2 von Mitterdorf bis Wiener Neustadt beanspruchen.

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Schon in St. Egyden mußte ich ungewollt anhalten, da die Rennleitung eine Mautgebühr für die Strassennutzung verlangte. Ok, im Grunde waren die beiden Herren im Zivilfahrzug (a schiache Farb hatte der VW) ganz ok und ich sowieso selber schuld, wenn ich zu schnell untterwegs bin.

Die Strecke ab Reichenau über das Preiner Gscheid war sehr entspannt zu fahren. Zwar war es feucht, und es lag auch Laub auf der Strasse herum, aber es hielt sich in Grenzen. Die elends lange Baustelle in Neuberg an der Mürz auf der B23 war allerdings ein anderes Kaliber. Da war 1. Gang und Schrittempo durch den halben Ort angesagt (Neuberg ist ein recht langer Ort). Bei Mürzsteg ging es dann auf das Niederalpl hinauf. Oben angekommen kehrte ich beim Berggasthof Ploderer ein und genehmigte mir ein Mittagessen.

Immer wieder gab es kleinere Baustellen, die offenbar im Sommer nicht mehr geschafft worden waren. Auf dem Rückweg über den Seebergsattel und die Veitsch, gab es (leider) eine Veranstaltung in Turnau. Ich wäre gerne beim Seidl auf einen Kaffee eingekehrt, aber wenn in Turnau eine Veranstaltung ist, kriegt man dort sicher keinen Platz. Abgesehen davon mußte ich auch einer nicht gerade kurzen Umleitung folgen, damit ich überhaupt Richtung Turnau und Veitsch fahren konnte. Die Pretalstraße über die Veitsch ist bekanntermaßen ja nicht sonderlich gut. Erst ab Großveitsch wird es besser und die Dämpfer werden wieder etwas geschont. Bei Mitterdorf ging es dann über die S6 und die A2 wieder retour nach Wiener Neustadt.

In der Stadteinfahrt von Wiener Neustadt hatte ich dann noch ein Erlebnis der 3. Art als ein schwarzer Audi A6 voller Leute mit Migrationshintergrund meinte, er muss über meine Hälfte der zweispurigen B17 fahren und dort umdrehen, während wir gerade auf der gleichen Seite bei der auf grün umschaltenden Ampel wegfuhren. Wenn es nicht weh tun würde, wäre ich absichtlich in die Karre hineingekracht. Das blöde Gschau von dem Typen wäre sicher ein interessanter Anblick gewesen, wenn eine 250kg Maschine mit ca. 50 Sachen in die Beifahrertür knallt. Da fehlt komischerweise immer die Rennleitung bei solchen Vorfällen.

Achja, dem Burgenländer mit EU-Kennzeichen auf dem weissen Audi, der sich mit Ampeln, die einen eigenen Abbiegepfeil haben, nicht auskennt, empfehle ich eine Nachschulung. Wenn der Abbiegepfeil grün zeigt KOMMT KEIN GEGENVERKEHR, WEIL DER ROT HAT. Man muss also nicht warten, ob da einer auf der Gegenfahrbahn daherkommt oder nicht – wobei so sicher ist das ja heutzutage auch nicht mehr …

Ein Gedanke zu “Niederalpl im Herbst

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